Lange…
Oktober 11th, 2011 § 2 Kommentare
… habe ich davon rumgesponnen, darüber fantasiert, Für und Wider abgewogen um dann am Sonntag ganz unverhofft das zu bekommen, was ich so lange schon wollte. Meine eigene Seite.
Mein Onkel hantiert seinerseits schon länger mit verschiedenen Internetseiten herum, unter anderem mit der vom Muttertier. Am Sonntag beim geburtstäglichen Kaffeetrinken wurde wieder gefachsimpelt was das Zeug hält und ich sah meine Chance gekommen, mal aus allererster Hand zu erfahren, wie man das eigentlich anstellt mit so einer Seite, was man braucht, was das kostet, all die dummen fragen, die man sich nur im Familienkreis zu stellen traut. Weit bin ich allerdings nicht gekommen. Denn ehe ich genau wusste was geschieht, war ich schon dabei mir einen neuen Namen für die Website zu überlegen. Mondscheinblume war schon vergeben, und das „christianeswelt“ wollte ich nicht mehr. So habe ich nun einen hübschen, kleinen, neuen Namen für meine Website, die wohl genau den Inhalt meines Blog widerspiegelt. Mondscheinblume bleibe ich weiterhin, hab ich mich doch so daran gewöhnt!
Ich hoffe, alle treuen und nicht so treuen Leser ziehen mit mir um. Auch wenn es dort sicherlich anfangs etwas chaotisch zugehen wird. Aber jetzt, wo ich all die Möglichkeiten habe, den Blog so zu gestalten, wie ich es möchte, will ich auch experimentieren! Die Koffer sind gepackt und gerade im Begriff umzuziehen, damit es sich in der neuen Heimat auch gleich ein bißchen mehr zu Hause anfühlt!
Hier gehts lang: Mondscheinblumes neues zu Hause!
Mein 22. Freitagsfüller am 07.10.2011
Oktober 7th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
1. Stürmisch war es heute früh als der Liebste sich auf den Weg zum Flughafen machte.
2. Gute Laune ist mein Rezept gegen Erkältung.
3. Apple ist mir recht egal.
4. Selbstgestrickte Socken an meinen Füßen.
5. Man sagt, Nachahmung ist das schönste Kompliment. Auf das Kompliment hätte Jules gern verzichtet.
6. Das Heimkommen des Liebsten in zwei Wochen, erwarte ich schon sehnsüchtig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Feierabendbier, morgen habe ich arbeiten geplant und Sonntag möchte ich Muttertiers Geburtstag feiern!
Knoten im Bauch
Oktober 5th, 2011 § 2 Kommentare
Einen dicken Knoten im Bauch hatte ich in den vergangenen Tagen. Mal mehr, mal weniger stark spürte ich ein dicken Angstknoten hinter meinem Bauchnabel, der gerne gepaart mit, vor meinem Auge ablaufenden Horrorszenarien, auflief.
In der vergangenen Woche bin ich ganz blöd mit einer Kundin aneinandergeraten. Vielleicht hatten wir beide einen gebrauchten Tag erwischt, ich weiß es nicht, aber das Ende vom Lied war, dass sie mir ihre Bücher vor die Nase knallte und mit einem „Da Sie keine Zeit haben, können Sie die auch behalten“ den Laden verließ. Wumm, das saß und hat mir den restlichen Tag gehörig verdorben. Der Liebste tat am folgenden Wochenende sein möglichstes, mich wieder aufzubauen, aber so recht gelingen wollte es nicht. Was passiert, wenn diese Kundin sich über mich beschwert? Szenarien von Abmahnung und nie befördert werden, geisterten in meinem Gedankenkarussel umher. Jedes Mal wenn ich an diesen Tagen zur Ruhe kam, ganz für mich war, wanderten meine Gedanken hin zu dieser Kundin und den Konsequenzen die es für mich in meiner irren Phantasie haben würde. Da half auch kein meditieren und kein spazierengehen. Je länger ich darüber nachdachte, desto abwegiger wurden meine Gedanken. Es war ein Teufelskreis.
Relativ spontan habe ich mich gestern dann entschlossen mit meinem Vorgesetzten zu sprechen. So konnte das nicht weitergehen, denn zwischenzeitlich hatte ich Angst, zur Arbeit zu gehen. Was, wenn man mich sofort nach Hause schickte, weil man nicht mehr mit mir zusammenarbeiten wollte? (Jetzt sieht das für mich auch reichlich albern aus, zeigt aber im Nachhinein ganz gut, wie schlecht es mir ging). Ich erzählte D. also die Geschichte und er konnte nur ungläubig lächeln. Nein, versicherte er mir, da hätte ich nichts zu befürchten. Er geht nicht davon aus, dass da noch was kommt, und selbst wenn, habe das keine Konsequenzen für mich, da ich als zuvorkommende und höfliche Mitarbeiterin bekannt und geschätzt sei. Da dies allerdings nicht die erste und letzte Kundin in der Woche war, die meinte, mir den Tag versauen zu müssen, haben wir gleich ausgemacht, dass ein internes Training zum Beschwerdemanagement sicherlich hilfreich wäre. Nicht nur für mich, sondern auch für manche Kollegin.
Eine Dame wollte mich mit dem Hinweis, ihr Mann sei schließlich deutscher Arzt, davon überzeugen, ohne Rücksprache Dinge ohne Kassenzettel umzutauschen, die sie nichtmal bei uns gekauft hat. Das hat mich richtig aus der Fassung gebracht und ich war dankbar, dass sich D. später weiter mit der Kundin auseinandersetzen konnte. Das Getöse einer anderen Dame, die sich lautstark bei mir über unseren Saftladen beschwerte, weil wir nie rechtzeitig ihr Mangamagazin dahätten, habe ich relativ unberührt an mir vorüberziehen lassen. Sie wollte wohl einfach nur ihrem Unmut Luft machen. Da hätte kein Wort meinerseits irgendwas geholfen, also konnte ich mir das eh sparen. Nachher hätte das nur noch alles schlimmer gemacht.
Wie dem auch sei. Mein Bedarf an wütenden Kunden ist erstmal gedeckt. Ich bin froh, dass ich mich beim Vorgesetzten aussprechen konnte, dass ich mir Rückhalt holen konnte und, dass der Knoten im Bauch endlich weg ist!
#38 Lena Johannson, Dünenmond
Oktober 4th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Als ich dieses Buch in der Sommervorschau gesehen habe, wusste ich das ich es lesen musste. Das hat den einfachen Grund, dass es nicht weit entfernt von unserem Urlaubsort spielte, nämlich in Ahrenshoop.
Josefine verbringt im Sommer ein paar Tage an der Ostsee, weitab ihres stressigen Arbeitslebens. Hier hat ihr Vater, ein Künstler, früher immer die Sommermonate verbracht, ohne Frau und Kind. Um ihrem Vater näher zu sein, besucht sie die Orte, die er in seinen Bildern festgehalten hat. Als sie den Eisverkäufer Jan kennenlernt, verspricht der Urlaub sehr viel interessanter zu werden. Und dann erfährt Josefine, dass sie einen Halbbruder hat.
Das hätte eine sehr schöne Geschichte werden können. Auf den Spuren des Vaters, dem sie nie nahe gekommen ist, verbringt Josefine ein paar Tage in einem malerischen Küstendorf auf dem Darß. Dass es malerisch ist, weiß ich, denn ich war selbst dort. Weniger um auf Josefines Spuren zu wandeln, sondern um in eigenen, kindlichen Urlaubserinnerungen zu schwelgen. Wie dem auch sei. Die Idee des Buches ist gut, und ebenso gut und flüssig erzählt. Aber dann geht leider alles viel zu schnell. Zehn Seiten vor Ende fragt man sich noch, wie sie die Geschichte zu Ende bringt, und schwupps sitzt Jo schon im Auto und ist auf dem Heimweg. Das Thema kann auf 160 Seiten gar nicht so tiefgehend erzählt werden, wie es ihm eigentlich gut getan hätte. Hundert Seiten mehr hätten dem Roman sehr gut gestanden, hätten der Geschichte mehr Raum gegeben, sich zu entfalten um nicht so abrupt enden zu müssen. So bleibt es eine Geschichte ohne viel Tiefgang, die nur an der Oberfläche kratzt. Schade, hier wurde ein Potential vertan. Nichts destoweniger ist es ein schön geschriebener Roman, der nur leider wirklich viel zu schnell vorbei war.
Auf das brütend heiße Wetter war ich stellenweise sehr neidisch, als ich den Roman während unseres eigenen Ostseeurlaubs an einem verregneten Nachmittag auf der Couch unserer Ferienwohnung gelesen habe.
#37 Melissa Hill, Übermorgen kommt das Glück
September 30th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Vor einer ganzen Weile schon habe ich hier davon berichtet, dass ich mich eingehender mit der belletristischen Richtung, der „Frechen Frauen“ beschäftigen muss/soll/möchte. Dankbar habe ich einige Leihgaben einer Kollegin erhalten, und Melissa Hill war mit Übermorgen kommt das Glück mein erster Ausflug in diese Richtung. Wobei ich sagen muss, dass die Autorin weniger in die „Hilfe mein Absatz ist abgebrochen“-Richtung geht, sondern etwas romantischer angelegt ist.
Nachdem sie die Uni beendet haben, schließen die Freunde Robin, Leah, Kate und die Pärchen Andrew und Amanda sowie Peter und Olivia einen Pakt. Sie wollen sich nach sieben Jahren wieder in Dublin treffen und schauen, wie sich ihre Leben entwickelt haben. Welche Freundschaften haben Bestand, welche Freunde haben sich aus den Augen verloren? Nach sieben Jahren allerdings, haben sich die Leben der Sieben natürlich häufig anders entwickelt als geplant. Olivia ist Alleinerziehend und erwischt sich dabei, wie sie ihrem gutaussehenden Nachbar hinter der Gardine nachspioniert, Robin hat es nach New York verschlagen, Andrew und Amanda sind verheiratet und versuchen sich an der Familienplanung.
Melissa Hill ist ein netter Roman gelungen. In schlichter aber unterhaltsamer Weise führt sie die Leserin durch das Leben ihrer Protagonisten, beschreibt Höhen und Tiefen. Vor allem die Figuren von Leah, Robin und Olivia hatten meine Sympathien. Die Autorin gibt jeder einen eigenen Charakter und natürlich ist jede so angelegt, dass die Leserin sich in einer der Freundinnen wiederfindet. Die extravagante Amanda sorgt für den Gegenpol. Sie war so egozentrisch, dass ich regelmäßig die Augen rollen musste. Aber so eine Figur darf in einem solchen Roman wohl nicht fehlen. Manchmal ist die Schreibe zu schnörkelig, sind die „Probleme“ etwas zu profan. Dafür entschädigt die Autorin am Ende mit einer Überraschung, die mich fast dazu veranlasst hätte, das ganze Buch nocheinmal zu lesen, nur um zu überprüfen, ob ich etwas falsch verstanden habe. Wie von meiner Kollegin schon prophezeit, nimmt man beim Lesen etwas als Tatsache an, was so eigentlich nie gesagt wurde, und wird zum Schluss vollkommen überrascht, wenn die Bombe platzt. Obwohl ich vorbereitet war, bin ich voll in die Falle getappt und konnte mir zum Schluss nur ungläubig die Augen reiben. Wunderbar! Das fand ich einfach toll und dies hat mich für die ein oder andere Länge des Romans eindeutig entschädigt. So sehr, dass hier schon zwei weitere Romane aus Melissa Hills Feder auf mich warten!
Eine Leseempfehlung für alle, die ruhige Frauenunterhaltung mögen. Manchmal vielleicht etwas verschnörkelt, aber das Ende ist das Lesen auf jeden Fall wert.
#36 Kate Christensen, Feldmans Frauen
September 28th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
„Hier, du liest doch sowas“, mit diesen Worten legte mir meine Kollegin Feldmans Frauen vor die Nase. Meine Kollegin ist eher die Krimi- und Thrillerspezialistin, und mit so etwas „langweiligem“ wie Feldmans Frauen beschäftigt sie sich nicht. Ich muss zugeben, auf den ersten Blick hat mich Feldmans Frauen auch nicht überzeugt, und ich habe eher zähneknirschend zugestimmt, das Buch mal zu lesen um mir einen Eindruck zu verschaffen. Aber wie so oft, täuschte der erste Eindruck.
Oscar Feldman war Künstler und Gegenstand seiner Kunst waren nakte Frauen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Biografen, die sich nach seinem Tod an einer Biografie über den Künstler versuchen, vor allem die Frauen in Oscar Feldmans Leben unter die Lupe nehmen. Da wären neben seiner Ehefrau Abigail, auch seine langjährige Geliebte Teddy und seine Schwester Maxine. Alle drei sind beeindruckende Persönlichkeiten, die ihren ganz eigenen Blickwinkel auf Oscar und ihr Leben mit ihm haben. Gepaart mit den unterschiedlichen Vorstellungen der Biografen ergibt das eine bunt erzählte Lebensgeschichte des Mannes, Geliebten, Künstlers und Bruders Oscar Feldman.
Kate Christensen hat etwas geschafft, was nicht unbedingt viele Autoren bei mir schaffen. Sie hat mich vollkommen überzeugt. Sie schreibt erfrischend und unverblümt und schafft es, die unterschiedlichen Frauen in allen Facetten zu beschreiben. Jede von Ihnen hatte ihren Platz in Feldmans Leben, ihren Lebensentwurf der durch den Künstler auf die ein oder andere Weise zunichte gemacht wurde. Abigail mit ihrem autistischen Sohn, deren ganzes Leben sich um ihren Jungen dreht, weil sie ihrem Mann nicht geben konnte, was er wollte. Teddy mit den beiden Zwillingen, die bei der Geburt der Töchter den Vater nicht anrufen konnte. Selbst die Zwillinge mit ihren unterschiedlichen Meinungen über ihren Erzeuger kommen zu Wort. Und Maxine, die Schwester, die immer im Schatten des Bruders gelebt hat. Was sie alles für ihn aufgegeben hat, wie viel sie geschluckt hat, als Schwester des großen Oscar Feldman, das kommt hier ans Licht. Sie alle kommen zu Wort, erzählen ihren Teil der Geschichte. Das ist niemals langweilig, sondern hochinteressant, unterhaltsam, manchmal schockierend, manchmal sehr erotisch, kein Blatt vor den Mund nehmend.
Ein empfehlenswerter Roman, für alle, die mal etwas abseits des Mainstreams lesen wollen. Man muss kein Kunstkenner sein, um diese drei Frauen, so unterschiedlich sie sind, doch ins Herz zu schließen.
Schon…
September 27th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
… wieder neue Ideen, was ich alles stricken könnte. Diesmal kranke ich an diversen Mützen. Hach, so schöne Sachen bei Ravelry. Heute wird aber erstmal das neue Tuch angeschlagen.
Montagsgedanken
September 26th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
- Start in eine neue Woche. Ein holpriger Schichtplan liegt vor mir. Und überhaupt geht bei der Arbeit momentan mal wieder alles drunter und drüber. Ich mittendrin, trage mich mit ein paar Entscheidungen und weiß gerade nicht so recht, was ich will.
- Pepita habe ich endlich fertig gestellt. Jetzt fehlen nur noch die Knöpfe. Selbst die Fäden sind schon vernäht. Und ich freue mich wie blöd auf mein nächstes Strickprojekt. So viel Wolle habe ich in der letzten Zeit bei Jules bestellt, dass es ein verstrickter Herbst zu werden verspricht.
- Auch die Gablé werde ich heute endlich fertig lesen. Vielleicht sogar noch bevor ich zur Arbeit fahre. Bisher mein einziges Buch im September. Selten so lange an einem Buch herumgelesen.
- Es wird Herbst. Morgens ist die Luft klar und kalt. Ich kann bald die erste Kürbissiuppe kochen. Freundin A. hat schon zum Kürbismarmeladekochen eingeladen. Die ersten Dominosteine in diesem Jahr hatten wir auch schon. Ich freue mich auf die kalte Jahreszeit. Auf Laubberge beim Spazierengehen, auf verregnete Sonntagnachmittage, die ich mit einem Tee und einem guten Buch auf der Couch verbringe und, verrücktes Huhn, wie ich nunmal bin, freue ich mich auch aufs Weihnachtsgeschäft.
- Aber zu allererst freue ich mich auf den nächsten Urlaub. Für ein paar Tage geht es an die Ostsee. Ein kleines Experiment, denn ich fahre mit der lieben Jules. Ein paar Tage lesen, stricken, quatschen, Ostsee gucken, zusammen oder allein, wie es uns gerade beliebt. Und einen Kamin haben wir auch!
- Jetzt geht es aber erstmal in eine neue Woche, die so viel Unbekanntes für mich bereithält. Ein bißchen Sorgen mache ich mir, dass ich vielleicht nicht die richtige Entscheidung treffe, zu lange zögere und am Ende doch alles so bleibt, wie es ist.
#35 Michael Beavan, Barfuß in Manhattan
September 24th, 2011 § 2 Kommentare
Als ich im vergangenen Jahr kurz vor Erscheinen auf dieses Buch aufmerksam wurde, wusste ich, dass ich es lesen muss. Noch nicht lange Vegetarierin und sensibilisiert für nahezu alles, was sich irgendwie mit Nachhaltigkeit beschäftigt, stand dieses Buch ganz oben auf meiner Liste. Aber wie so oft, liest man es nicht sofort, und so kam ich erst ein gutes Jahr später in den Genuss.
Colin Beavan lebt mit seiner kleinen Familie in New York. In diesem Buch beschreibt er seinen Weg zum „No impact man“, in kleinen Schritten will er es schaffen, komplett klimaneutral zu leben. Angefangen beim Kaffee zum mitnehmen, über die Plastikwindeln der Tochter, bis hin zum Strom. Das ist nicht immer einfach und in unserer heutigen Gesellschaft nicht immer ohne Entbehrungen zu bewerkstelligen. Wie Collin und seine Frau Michelle es schaffen, beschreibt er während der Zeit in einem Blog, und nun in diesem Buch (natürlich auf umweltfreundlichen Papier gedruckt und in fast ebenso umweltfreundlicher Folie eingeschweißt).
Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich fühlte mich in der Tat nicht belehrt, auch wenn Colin Beavan manches Mal den Zeigefinger erhebt und mit der ein oder anderen Parabel, schwer das schlechte Gewissen hervorruft. Aber er hat ja Recht, und das war mir immer bewusst. Das meiste, was er da so an Fakten aufs Papier bringt, war mir nicht neu, bzw. man kann es ahnen, wenn man nicht vollkommen blind durch die Welt geht. Das ein oder andere habe ich aus dem Buch mitgenommen. Denn auch wenn man selbst nicht auf den Kühlschrank verzichten will und ich auch jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit fahren muss, sensibilisiert das Buch, im Kleinen, ganz still und leise. Man macht sich einiges bewusst, sieht wo man seinen eigenen ökologischen Fußabdruck noch weiter verkleinern kann, und wo man schon auf dem richtigen Weg ist.
Auch wenn der Autor so manche Fakten auf den Tisch legt, ist es kein Sachbuch, eher sein sehr unterhaltsamer Erfahrungsbericht, den ich jedem ans Herz lege, dem unser Klima am Herzen liegt.
Unsere Biokiste vom 22.09.2011
September 23rd, 2011 § 1 Kommentar
Nach zwei Wochen urlaubsbedingter Pause, haben wir gestern endlich wieder unsere Gemüsekiste bekommen.

Diesmal mit dabei: Drei Äpfel, vier Bananen, zwei Quitten, eine Handvoll Zwetschgen, Weintrauben, ein Staudensellerie, eine Gurke, ein Zucchino, ein Chinakohl, zwei Maiskolben, ein Salat und sechs Eier.
Chinakohl und Zucchino werden in einem Wokgericht mit Tofu verarbeitet, der Sellerie kommt in den Salat. Den Mais habe ich auch schon verplant. Das Obst esse ich so, oder mit Joghurt. Was mache ich aus den Quitten? Ideas anyone?


